FAQ

Was ist das eigentlich?

Worum geht’s hier?

Du hast einen Flyer von Krautkoopf in die Hand bekommen oder eine Freundin hat dir empfohlen, dir eine Foodcoop zu suchen - aber du weißt noch nicht, worum es dabei geht. Du willst mal das Grundprinzip verstehen, Vorteile kennen lernen oder wissen, wo Krautkoopf eigentlich ist? Hier erfährst du alle Basics für Interessierte und Neueinsteiger*innen.

 

  • Was ist eine Foodcoop?

Eine FoodCoop (Deutsch: Lebensmittelkooperative) ist der Zusammenschluss von Personen und Haushalten, die selbstorganisiert biologische Produkte direkt von lokalen Bauernhöfen, Gärtnereien, Imkereien etc. beziehen. Der gemeinsame Einkauf hat mehrere Vorteile für Konsument*innen und Produzent*innen wie: längerfristige Beziehungen, Mengenrabatte, kürzere Lieferwege, direkter Austausch, Zwischenhändler*innen umgehen etc. Mehr dazu unter https://foodcoops.at/ oder auch hier:https://www.bewusstkaufen.at/aktuelles/711/foodcoops-lebensmittelhandel-der-zukunft.html

  • Was ist KrautKOOPf?

Krautkoopf ist die Grazer Foodcoop (siehe: Frage “Was ist eine Foodcoop?” oder unter  https://foodcoops.at/was-ist-eine-foodcoop). Uns gibt es seit ca. 2011 und wir haben unser Lager in der Wastlergasse 2 in 8010 Graz. Wir beziehen nicht ausschließlich, aber möglichst regional, bio und fair, möglichst direkt bei den Erzeuger*innen  und arbeiten selbstbestimmt und selbstverwaltet. Wir haben aktuell noch Plätze frei und freuen uns über neue Mitglieder. Infos (und ein kurzes Vorstellungsvideo) findest du auch auf der Website www.krautkoopf.at.

  • Was habe ich davon?

Die Motivationen, einer Foodcoop beizutreten sind unterschiedlich und daher werden manche Menschen bestimmte Aspekte eher als Vorteil sehen und andere nicht. Darunter sind zu nennen:

  • Du weißt, wo deine Lebensmittel herkommen. Du suchst dir die Lieferant*innen selber aus und bist informiert über deren Anbau- und Arbeitsbedingungen.
  • Du bekommst (möglichst) regionale, biologische, saisonale, frische Lebensmittel.
  • Du hast langfristige und direkte Beziehungen zu deinen Lieferant*innen, lernst sie kennen und kannst sie besuchen. Es gibt keine Zwischenhändler, die Aufpreise verlangen.
  • Du leistest einen Beitrag zu kleinstrukturierter, biologischer Landwirtschaft, statt hoch-industrialisierter Landwirtschaft und damit wiederum einen Beitrag zu Umwelt- und Klimaschutz.
  • Du unterstützt regionale Wirtschaftskreisläufe, statt internationalen Konzernen. Auch das kann dir wiederum zu Gute kommen.
  • Du bist in einer Gemeinschaft aktiv, lernst Leute kennen und ihr könnt euch gegenseitig unterstützen.
  • Du kannst selbst die Richtung von Krautkoopf bestimmen!

Aber nicht nur du hast Vorteile, sondern genauso auch die Bauern/Bäuerinnen bzw. die Lieferant*innen. Diese können ebenfalls gute Gründe für die Lebensmittelversorgung über eine Foodcoop sein! Diese Vorteile sind wiederum: stabile Beziehungen, einfachere Belieferung einer größeren Gruppe, persönlicher Kontakt zu den Abnehmer*innen, etc. Noch mehr Gründe findest du hier:  https://food-coop-einstieg.de/content/vorteile-und-bedeutung-von-lebensmittelkooperativen. Allerdings ist bei allen Vorteilen klar, dass du - wie wir alle - auch etwas dafür tun musst. Etwas gemeinschaftlich zu organisieren, bedeutet immer auch einen Aufwand (z.B. Dienste übernehmen, Abrechnungen selber machen, etc.). Wir sind aber überzeugt, dass es die genannten Vorteile wert sind, sich auch dafür einzusetzen.

  • Warum sollte ich nicht einfach zum Bauernmarkt gehen?

Wir sehen uns nicht als Konkurrenz zu Bauern/Bäuerinnenmärkten. Wir möchten nur eine weitere Alternative für den Bezug regionaler Lebensmittel bieten. Ein eine CSA (Community Supported Agriculture oder Gelawi - GEmeinschaftsgetragene LAndWIrtschaft - ist ein Modell, wo eine Gemeinschaft die ganze Ernte eines Bauernhofs kauft) oder der tägliche Markt ist nicht für alle Menschen die passende Möglichkeit, Lebensmittel zu beziehen. Unterschiedliche Menschen haben unterschiedliche Bedürfnisse und Lebenssituationen - vielleicht ist eine Foodcoop ja für dich das Richtige. Das Besondere an Foodcoops ist aber auch, dass wir uns gemeinsam organisieren und z.B. über unsere Lieferant*innen oder und unsere Produktpalette basisdemokratisch abstimmen. Mehr über CSA findest du bei der Frage zu weiterführenden Infos am Ende von Kapitel 3 oder hier: http://www.umweltberatung.at/csa-landwirtschaft-nah-fair-und-frisch

  • Was kostet das?

Für Krautkoopf gibt es einen Mitgliedsbeitrag von 15,-- im Jahr. Dieser deckt die Miete unseres Lagers ab (inkl. Mitnutzung der Räume und Infrastruktur vom Margerl Grätzeltreff) und wird auch für andere Ausgaben der Foodcoop genutzt, z.B. wenn wir Flyer drucken wollen oder andere gemeinsame Ausgaben haben.

  • Wann und wie oft kommen die Produkte?

Wir unterscheiden zwischen regelmäßigen Bestellungen, die einmal pro Woche erfolgen und immer freitags abzuholen sind und gelegentlichen (Sonder-)Bestellungen, die je nach Bedarf erfolgen. Das betrifft vor allem lagerfähige Produkte wie Kaffee oder Bier. Diese Bestellungen erfolgen unregelmäßig, von einmal im Monat bis zweimal im Jahr. Falls du als neues Foodcoopmitglied allerdings öfters Kaffee oder Bier oder ähnliches brauchst, können wir die Bestellungen auf öfters absetzen - das liegt an uns allen.

  • Wie kann ich etwas bestellen?

Bestellt wird im Laufe der Woche online. Je nach dem ob es um regelmäßige Bestellungen geht oder um Sonderbestellungen, gibt es ein bestimmtes Zeitfenster, in dem du online über die Foodsoft (https://app.foodcoops.at/krautkoopf/login) bestellen kannst. Für unsere üblichen Bestellungen von Gemüse, Brot und Obst ist die Deadline jeweils am Montag 24:00 Uhr. Bei Sonderbestellungen ist das Zeitfenster oft einige Tage oder gar Wochen lang. In jedem Fall bekommst du ein E-Mail mit den Fristen und eventuell mit dem jeweiligen Angebot. Dann meldest du dich einfach in der Foodsoft an und wählst ganz individuell die gewünschten Mengen aus. Solange die Bestellung läuft, kannst du deine Bestellung jederzeit wieder bearbeiten. Dabei ist es wichtig, dass du schon vorab Geld auf dein Foodsoft-Konto geladen hast (Überziehen ist bei uns nicht möglich!).Wie das Aufladen funktioniert ist bei Frage “Wie kann ich mein Konto aufladen?” in Kapitel 3 beschrieben. Wie du zu deinem Account kommst, ist unter Frage “Wie bekomme ich einen Zugang für die Foodsoft?” in Kapitel 2 beschrieben.

  • Welche Produkte gibt es bei euch?

Momentan bestellen wir wöchentlich Brot, Äpfel, Saft und Getreide bei Apfellandbrot, Gemüse beim Biogemüsehof Fam. Wressnigg und Milchprodukte beim Gesundheitsbauernhof Aschacher. Es kommen jedoch immer wieder neue regionale Erzeuger*innen hinzu – die Liste ändert sich also immer wieder (das liegt auch an dir und deinen Wünschen). Auch gibt es unregelmäßige Sonderbestellungen, wie Bier von Hermax, Wein vom Biohof Gunczy oder Kaffee und Kakao vom Kaffeekollektiv Zapatista. Eine aktuelle Liste findest du auf www.krautkoopf.at Wenn du Bedarf an weiteren Produkten hast (oder weitere Lieferant*innen für bestimmte Produkte), besprechen wir das gemeinsam im Plenum und können gegebenenfalls unser Angebot erweitern. Mehr dazu bei der Frage “Wie kann ich Vorschläge für neue Lieferant*innen oder ähnliches machen?” in Kapitel 2.

  • Wie viele Mitglieder hat Krautkoopf?

Die Foodcoop hat ca. 15 aktive Mitglieder (die Lebensmittel bestellen, Aufgaben übernehmen, zu Plena kommen etc.). In der Foodsoft registriert bzw. Mitglied im Verein sind aber viel mehr, die nur hin und wieder bestellen oder inzwischen nicht mehr aktiv sind. Daher lässt es sich nicht genau sagen. Wir haben auf jeden Fall noch Platz für neue Mitglieder :-)

  • Wann ist der nächste Infotermin oder wie kann ich mehr erfahren?

Infotermine finden jeden 2. Freitag im Monat um 17:30 Uhr im Grätzeltreff in der Wastlergasse 2 statt. Komm einfach unverbindlich vorbei und schau ob wir das Richtige für dich sind. Diese Einführungstreffen machen wir vor der Abholung der bestellten Lebensmittel durch unsere Mitglieder. Daher sind sie gut geeignet, um unserem Lager einen Besuch abzustatten und die Krautkööpfe kennen zu lernen. Nach dem Infotreffen kannst - wenn du möchtest - gleich einen Zugang für die Foodsoft anlegen lassen und in der kommenden Woche schon Lebensmittel bestellen. Du musst allerdings nicht beitreten.Zusätzlich gibt es immer wieder Infotreffen unter der Woche. Falls auch du Freitags nie Zeit hast, kannst du uns auch unter krautkoopf@riseup.net kontaktieren.

 

Auf einen Blick:

Eine Foodcoop besteht aus einer Gruppe Menschen, die gemeinsam Lebensmittel bestellen - und zwar möglichst direkt (ohne Zwischenhändler oder Supermarkt), regional und biologisch. Krautkoopf ist der Name der Grazer Foodcoop (hier gibt es bislang nur eine) und hier gibt es für einen Mitgliedsbeitrag von 15,-- pro Jahr und Haushalt einmal in der Woche Gemüse, Brot und Säfte, sowie in unregelmäßigen Abständen auch Wein, Kaffee, Bier und andere Produkte. Bestellt wird dabei online (normalerweise montags) und jeweils am Freitag kannst du deine Bestellung aus dem Krautkoopf-Lager abholen. Viele Einzelheiten werden in der Gruppe gemeinsam besprochen und beschlossen. Dabei ist jede*r eingeladen, mitzugestalten und mitzuhelfen.

 

Grundlegendes zum Einstieg

 

Worum geht’s hier?

Du weißt ungefähr wie Foodcoops funktionieren und möchtest dir das näher anschauen? Du möchtest bei Krautkoopf mitmachen? Hier erfährst du alles über die notwendigen Schritte und den konkreten Ablauf, z.B. wie du deine Lebensmittel bestellen kannst, aber auch welche Aufgaben wir gemeinsam übernehmen müssen. Diese Infos werden auch beim Infotreffen (üblicherweise jeden 2. Freitag im Monat) weitergegeben.

  • Was ist Foodsoft?

Die Foodsoft ist unsere zentrale Online-Software, denn darüber wickeln wir Bestellungen ab. Login unter:https://app.foodcoops.at/krautkoopf/login. Neben der Bestell- und der  Lieferant*innenverwaltung gibt es dort eine Aufgabenübersicht, ein Wiki (ein kleiner Wissensspeicher), das z.B. auch die Besprechungspunkte für die monatlichen Plena enthält, oder eine Nachrichtenfunktion.Sobald du einen Account hast, melde dich dort einmal an und sieh, ob du dich zurechtfindest (es ist aber sehr intuitiv). Es ist wichtig, dass du vor der Foodsoft keine Angst hast und dich dort einmal orientierst - du wirst sehen, als Mitglied nutzt du sie sehr oft für unterschiedliche Zwecke. Wenn du noch Fragen dazu hast oder Hilfe benötigst, schreib uns ein Mail (krautkoopf@riseup.net) oder wende dich an andere Krautkööpfe.

  • Wie bekomme ich einen Zugang für die Foodsoft?

Normalerweise wird dein Benutzerkonto beim Infotermin eingerichtet. Dafür brauchen wir nur deine Mailadresse - und du bekommst auch ein Willkommensmail mit Details, sobald dein Zugang fertig ist. Falls du doch noch ein Benutzerkonto brauchst oder du deinen Benutzernamen vergessen hast, schreib uns eine E-Mail an krautkoopf@riseup.net. Mit dem Benutzernamen und deinem Passwort kannst du dich dann in unsererFoodsoft anmelden. (zur Frage: “Was ist Foodsoft?”)

  • Was ist eine Bestellgruppe?

Die Bestellgruppe (nicht vewirren lassen!) ist das Prepaid-Konto innerhalb der Foodsoft. Diesem Konto bzw. dieser Gruppe können mehrere Accounts zugeordnet werden. So kann z.B.: jede*r in deiner WG einen eigenen Foodsoft-Account haben, aber ihr alle habt gemeinsam ein Prepaid-Konto (die Bestellgruppe). Natürlich können Bestellgruppen aber auch nur einen Account (also eine Person) enthalten - das ist auch der Normalfall.

  • Wo, wann und wie kann ich meine Lebensmittel abholen?

Die Produkte können jeden Freitag von 17:30 bis 18:00 Uhr in unserem Lager in der Wastlergasse 2 abgeholt werden. In dieser Zeit ist auch jemand da, der/die den Ladendienst macht. Du findest dann im Normalfall schon eine vorbereitete Kiste mit deiner Bestellung. Einfach nehmen, gehen und genießen. :-) Oder du plauderst noch mit anderen Krautkööpfen oder bleibst zum Plenum, falls es gerade der zweite Freitag des Monats ist.Falls du Freitag abends keine Zeit hast, kannst du deine Kiste mit den Lebensmitteln jederzeit abholen, wenn der Grätzeltreff offen ist (siehe Programm:www.margerl.at). Falls dies immer noch zu unpraktisch ist, können wir auch gemeinsam eine Lösung finden. Das besprechen wir dann am besten im Plenum oder du schreibst notfalls ein Mail an krautkoopf@riseup.net mit deiner Ausgangsituation bzw. einem Lösungsvorschlag.

  • Was ist Margerl?

Die KrautKoopf darf glücklicherweise die Räumlichkeiten und die Infrastruktur der Grätzelinitiative Margaretenbad (den “Grätzeltreff” und dessen Keller) nutzen. Das bedeutet, dass wir dort ebenfalls Mitglied sein müssen. Das kostet 15 € pro Jahr pro Bestellgruppe (sprich pro Haushalt, siehe Frage zu Bestellgruppen) und deckt die Miete für unser Lager und gleichzeitig deine Mitgliedschaft bei Krautkoopf ab. Mehr zur Grätzelinitiative - auch Margerl genannt - findest du unterhttp://www.margerl.at.Noch genauer, für Interessierte: Es gibt formal zwei Vereine: Die Grätzlinitiative und den Verein Krautkoopf. Die beiden sind eng miteinander verbunden, da Krautkoopf die Infrastruktur der Grätzlinitiatvie nutzt (aber nicht umgekehrt). Daher sind alle vollen Krauktkoopfmitglieder auch Mitglied bei der Grätzelinitiative (aber nicht umgekehrt) und zahlen dafür Mitgliedsbeitrag. Das stellt unseren Anteil an der Miete der Räumlichkeiten dar. Der Krautkoopf-Verein ist in der Praxis nicht so wichtig - außer natürlich, wir würden einmal in ein anderes Lager umziehen. Siehe dazu auch die Frage “Wie seid ihr organisiert?”

  • Was wird von mir erwartet, wenn ich nun Mitglied werde?

Mitgliedschaft bedeutet zum einen, dass du deinen jährlichen Mitgliedsbeitrag überweist (siehe Frage “Wie wird der Mitgliedsbeitrag bezahlt?” in Kapitel 3), aber das ist vermutlich noch keine große Überraschung. Weiters gehen wir davon aus, dass du als Mitglied die Foodcoop ganz normal nutzt, sprich: Lebensmittel bestellst (und abholst und bezahlst und verbrauchst...), denn sonst wärst du ja nicht dabei. Aber zusätzlich bist du damit auch Teil einer Gemeinschaft und daher solltest du (1) auch andere kennen lernen (sonst können wir ja auch im Supermarkt einkaufen gehen) und (2) nach und nach auch aktive Beiträge leisten - in der Art und dem Ausmaß, wie es zu dir passt. Mehr dazu findest du bei den Fragen zum Ladendienst oder zu Aufgaben allgemein.Ganz konkret erwarten wir zuerst einmal einfach nur, dass dich einmal im Plenum vorstellst (falls sich das nicht ausgeht, einfach ein kurzes Mail über den Verteiler schreiben). Als nächstes solltest du vielleicht die Probebestellungen nutzen, um die Foodcoop mal auszuprobieren und schließlich (sobald es für dich passt) kannst du auch einmal einen Ladendienst oder ähnliche einfache Aufgaben übernehmen. Neben allen Leitfäden

  • Wie seid ihr organisiert? Gibt es einen Verein?

Krautkoopf ist ja vor allem eine Gemeinschaft von Menschen, die sich weitgehend selbst organisieren. Formal gibt es auch einen Verein, auf den z.B. unser Konto läuft und ähnliches. Er heißt “Krautkoopf - Verein für öko-solidarische Lebenskultur” und ist im Zentralen Vereinsregister unter der Zahl 996089232 erfasst. Dort findet man auch die “Organschaftlichen Vertreter”, also das Gremium, das sonst oft Vorstand genannt wird. Bei Krautkoopf gibt es keinen klassischen Vorstand, sondern ein Koordinationsteam aus drei gleichberechtigten Mitgliedern. Diese werden einmal pro Jahr in der Generalversammlung gewählt. Die Statuten des Vereins sind im Grätzeltreff einsehbar und geben uns viele Möglichkeiten, auch neben dem gemeinsamen Lebensmitteleinkauf. Wie der Verein mit der Grätzelinitaitve zusammenhängt (die wiederum einen eigenen Verein hat), ist bei der Frage “Was ist Margerl?” erklärt.

  • Wie können wir den Grätzeltreff nutzen?

Als ordentliches Mitglied von Krautkoopf bist du automatisch auch außerordentliches Mitglied beim Grätzeltreff und kannst deren Programm und Räumlichkeiten frei nutzen!Es befindet sich nicht nur unser Lager im Keller des Grätzeltreffs, sondern wir können auch die Räumlichkeiten auch für Einführungstreffen, Plena oder auch andere (öffentliche) Veranstaltungen nutzen. Arbeitsgruppen können sich dort gemütlich zusammenfinden etc. Allerdings ist der Grätzeltreff recht gut ausgelastet und eine Raumreservierung sollte daher rechtzeitig erfolgen: Kontaktperson dafür ist:  Claudia Beiser.

 

  • Welche Aufgaben gibt es?

Bezeichnung Aufgaben im Detail
Ladendienst Anwesenheit Freitag Abend 17 Uhr im Grätzeltreff für 1-2h, Abwiegen und Verteilen der Produkte auf individuelle Einkäufer*innenkörbe, Abgleichen der Lieferung mit der Bestellung laut FoodsoftÜberblick behalten: Hat sich schon jemand gemeldet und Erinnerung ausschicken, falls nicht. Eventuell auch: Wer schon hat schon wie oft Ladendienst gemacht?
Finanzen Verwaltung des Vereinskontos, Entgegennahme der Mitgliederüberweisungen und übertragen des Geldes in die Foodsoft (oder wie man das beschreiben kann), Abstimmung und Bezahlung der Lieferantenrechnungen
Bestellungen Instandhalten der Bestellübersicht – stimmen Preise und Mengen und Warenverfügbarkeit, Freischalten der Bestellung, Abschicken der Bestellung, Kontakt mit Produzent*innen, Erinnerung für Ladendienst aussenden, falls noch niemand die Aufgabe übernommen hat.
Social     Media, Öffentlichkeits-arbeit Facebookbeiträge, Erstellen der Infotermin-/sonstiger Veranstaltungen, Überarbeiten/Erstellen von Emailbausteinen/Infoblatt/Plakat/Flyer etc., Anwesenheit bei bzw. Organisation von öffentlichen Veranstaltungen, Kennenlern-Termine der Produzent*innen
E-Mail-Betreuung Betreuung der Emailadresse, Aussenden des Willkommensmails
Infotreffen organisieren Den interessierten Personen erklären, was KrautKOOPf ist und wie es funktioniert, Fragen beantworten. Jeden zweiten Freitag im Monat ab 17:30 Uhr (ab 18:00 dann Plenum). Vorab Infotreffen bewerben (facebook, auf Website eintragen)
Neue Lieferant*innen suchen Suchen, kontaktieren, Kooperation beginnen
Lieferant*innen Betreuung Ansprechperson für Lieferant*in xyKontakt zwecks SpeisereiseFeedback geben, News von Lieferant*in, ...
Plenums-koordination Agenda anlegen, Erinnerungsmail, Moderation und Protokoll-Aufgaben verteilen oder selbst machen, Protokoll ausschicken, Überblick letztes Plenum + check, was schon erledigt ist.
Interne Abläufe/ Gemeinschafts- themen interne Veranstaltungen, Treffen und Feste organisieren, Wiki- und Foodsoft-Wartung, Prozesse anstoßen für z.B. Besuche bei Produzent*innen, Vernetzung. (Derzeit nicht an eine bestimmte Person vergeben)

 

  • Was ist der Ladendienst?

Der Ladendienst ist eine der zentralsten Aufgaben im laufenden Betrieb - er muss jede Woche von einem Foodcoop-Mitglied übernommen werden, damit es funktionieren kann. Glücklicherweise ist der Dienst bei Krautkoopf aber vergleichsweise wenig aufwändig und oft in einer Stunde erledigt. Wenn du diesen z.B. 5 oder 6 mal im Jahr machst (also ca. 10 Leute es sich gleichmäßig aufteilen), hast du schon einen wertvollen Beitrag geleistet. Und das mit ca. 5 Stunden Zeitaufwand im ganzen Jahr (bzw. 1 Stunde im Monat)!Wir gestalten die Aufgaben auch so, dass jede*r in der Lage ist, den Ladendienst ohne viel Vorkenntnisse zu übernehmen. Am besten gehst du beim ersten Ladendienst einfach mit jemanden mit, die*der das schon öfters gemacht hat und lernst so, was zu beachten ist. Wenn du dazu bereit bist, schreib am einfachsten ein Mail an krautkoopf@riseup.net oder schau in der Foodsoft nach, wer diese Aufgabe übernommen hat und wende dich direkt an diese Person!Die Aufgaben beim Ladendienst umfassen: Produkte entgegennehmen, Abwiegen und Verteilen der Produkte auf die Körbe, Abgleichen der Lieferung mit der Bestellung aus der  Foodsoft. Es gibt in der FoodSoft auch einen ausführlichen Wiki-Beitrag (https://app.foodcoops.at/krautkoopf/wiki/Ladendienst) zum Ladendienst, damit du in Ruhe noch einmal nachlesen kannst, wie das alles so funktioniert.

  • Wie kommuniziert ihr eigentlich untereinander? Wie oft trefft ihr euch? Gibt es auch (regelmäßige) Treffen?

Wir kommunizieren online über E-Mails und die Foodsoft und persönlich im Plenum miteinander. Per E-Mail gibt es die Möglichkeit aus der Foodsoft Rundmails an alle Mitglieder (oder auch einzelne) zu schicken. Allerdings können in der aktuellen Version keine Anhänge mitgeschickt werden. Zusätzlich nutzen wir daher einen Mailverteiler (googlegroups). In der Zukunft soll dies noch vereinfacht werden. In der Foodsoft gibt es aber auch noch die Möglichkeit im Wiki Informationen zu speichern bzw. abzurufen. Die Agendapunkte für die Plena werden z.B. dort gesammelt.Im Plenum besprechen wir alle wichtigen Themen, die die Foodcoop betreffen. Das Plenum findet immer am zweiten Freitag des Monats um 18 Uhr im Grätzeltreff (Wastlergasse 2, 8010 Graz) statt. Vorab wird dafür ein Erinnerungsmail ausgeschickt und Agendapunkte gesammelt. Wenn du nicht dabei sein kannst, aber mitreden möchtest, kannst du deine Gedanken vorab per Mail an alle senden. Nach dem Plenum wird immer ein Protokoll ausgesandt. Das solltest du lesen, falls du nicht beim Plenum dabei warst, denn die besprochenen Punkte betreffen ja uns alle und können manchmal weitreichende Entscheidungen beinhalten.

  • Muss ich eine Mindestbestellmenge/Bestellpflicht einhalten?

Nein. Aus Sicht der Lieferant*innen ist es sinnvoll und hilfreich, wenn Bestellungen groß genug sind, bzw. nicht stark schwanken. Größere/regelmäßige Bestellungen würden uns in manchen Fällen auch ermöglichen, weitere Lieferant*innen zu finden. Stabilität ist hier generell hilfreich - allerdings wollen wir niemanden zu einem Mindestumsatz verpflichten.Manche Lieferant*innen haben allerdings einen Mindestwert für die ganze Bestellung - das heißt, dass sie uns nicht beliefern, sollte einmal die ganze Foodcoop weniger bestellen, als dieser Wert ausmacht. Deswegen sollten immer ausreichend viele Krautkööpfe ausreichend viel ihrer Lebensmittel bestellen.

  • Und wenn ich dann doch kein Mitglied werden möchte oder Krautkoopf später wieder verlassen möchte?

Keine Angst: du kannst zu jedem Zeitpunkt Krautkoopf wieder verlassen bzw. den Einstieg abbrechen.

  • Wenn du z.B. einen Account für die Foodsoft erstellen lassen hast, aber es dir dann anders überlegst, schick uns bitte ein Mail.
  • Wenn du schon bestellt hast (2 Probebestellungen sind ja gratis) und dann doch nicht fix beitreten möchtest, ist das auch kein Problem. Ein einfaches E-Mail hilft uns aber.
  • Wenn du öfter als 2 mal bestellt hast, dann den Mitgliedsbeitrag (15,--) überwiesen hast und somit “voll dabei” bist, kannst du ebenfalls jederzeit wieder austreten. Den Mitgliedsbeitrag können wir dann aber leider nicht rückerstatten.

In jedem Fall freuen wir uns, wenn du kurz Bescheid sagt, das macht die Organisation leichter. Wir freuen uns selbstverständlich auch über Feedback, was dich zum Austritt veranlasst hat.

  • Wie kann ich Vorschläge für neue Lieferant*innen oder ähnliches machen?

Am einfachsten werden solche Fragen im Plenum besprochen. Genau genommen geht es ja um mehrere Fragen:

  • Welche Produkte wollen wir (noch) in unserem Sortiment haben?
  • Wer kann die gewünschten Produkte (möglichst biologisch, regional, etc.) liefern?
  • Welche Lieferant*innen wählen wir (gemeinsam) aus?
  • Wer kümmert sich in weiterer Folge um die (regelmäßigen) Bestellungen

Im Plenum diskutieren wir diese und treffen dann eine Entscheidung, die für alle annehmbar ist (siehe “wie treffen wir Entscheidungen?”). Du kannst aber jederzeit gerne schon zu Recherchieren beginnen und auch sehr konkrete Vorschläge einbringen, z.B. wie: Ich würd gerne Mehl vom Bauern xy aus Gleisdorf bestellen - das vereinfacht den Prozess.

  • Muss ich eine Aufgabe übernehmen?

Wir können natürlich niemanden zu etwas zwingen. Damit Krautkoopf aber weiter existieren kann, ist es notwendig, dass alle Mitglieder eine Aufgabe übernehmen, da die Organisation einer solchen Gemeinschaft auch einen erheblichen Aufwand darstellt. In welchem Ausmaß und wie genau jede*r mithilft, kann gemeinsam besprochen werden.Zentrale Bedeutung haben: Ladendienst, Bestellungen verwalten, Abrechnung Lieferant*innen-Kontakt, Plenumskoordination und -teilnahme, E-Mails bearbeiten, Foodsoft-Verwaltung, Vereinsformalitäten abwickeln, Infotreffen organisieren. Ohne diese Aufgaben geht’s einfach nicht - und wir versuchen sie möglichst breit unter allen Mitgliedern aufzuteilen.Darüber ist für das Funktionieren wichtig: Öffentlichkeitsarbeit, neue Mitglieder finden, Lieferant*innen erweitern, interne Abläufe im Auge behalten und verbessern, Vernetzung mit anderen Foodcoops und weiteren Akteuren zum Thema Ernährung/Landwirtschaft, …Zusätzlich gibt es Aufgaben und Projekte, die wir je nach unseren Bedürfnissen umsetzen können. Dazu gehören etwa die Organisation von öffentlichen Veranstaltungen, Speisereisen oder Gemeinschaftsaktivitäten und Feste.Diese Vielfalt ermöglicht es auch, dass jede*r einen Bereich findet, der zu seinen*ihren Rahmenbedingungen passt: z.B. ein Ladendienst einmal pro Monat oder eine Speisereise einmal im Jahr organisieren. Es gibt also laufende Aufgaben oder einmalige größere Aufgaben - oder interne Angelegenheiten oder nach außen, etc. - je nach Vorlieben.

  • Wie wird meine Bestellung abgerechnet?

Die bestellte Ware wird direkt in der FoodSoft verrechnet, sodass du immer sofort siehst, wie viel Geld du noch auf deinem Prepaid-Konto zur Verfügung hast. Bitte denk aber daran, dass es zu leichten Änderungen kommen kann, da nicht immer genau das bestellte Gewicht erreicht wird (ein Zucchini hat nun mal nicht immer genau 500g). Werden Artikel nicht geliefert, wird dir das Geld wieder gut geschrieben (auch das ist in der Foodsoft nachvollziehbar)

  • Was passiert wenn etwas nicht kommt, oder weniger/mehr davon.

Kommt etwas nicht, trägt das der Ladendienst ein und das Geld wir dir beim Abrechnen wieder gut geschrieben. Du siehst das dann unter “abgerechnete Bestellungen” in der Foodsoft.

KrautKOOPf ausprobieren und nutzen

Worum geht's hier?

Du warst mal bei einem Infotreffen und hast jetzt Fragen zu deinem Foodsoft-Account (“Wie komm ich da schnell nochmal rein?”) oder bist nicht mehr sicher, wie genau die Bestellung funktioniert? Du möchtest jetzt eine (kostenlose) Probebestellung absetzen oder noch einmal etwas zu den Basisabläufen (bestellen / bezahlen / abholen) nachschlagen? In diesem Kapitel geht es also erstmals richtig zur Sache! Sind dir die Basics noch nicht ganz klar, sieh’ im Kapitel 3 nach. Wenn du mit den Basisabläufen schon vertraut bist und dich im KrautKOOPf-Gefüge erstmal zurechtgefunden hast, kannst du gleich im Kapitel 5 lesen, was da noch dahinter steckt und wie wir laufend weiterentwickeln können. Weitergehende Fragen und spezielle Anleitungen findest du auch im Wiki in der Foodsoft.

Auf einen Blick

Die wichtigsten Schritte zu deinen Lebensmittel (möglichst vollständig aufgelistet) sind: 1) dich Informieren 2) einen Foodsoft-Zugang bekommen 3) Willkommens-Mail abwarten 4) Geld überweisen 5) Kennenlernen und Fragen stellen 6) online bestellen 7) Lieferung abwarten 8) Bestellung abholen 9) Beitrag leisten 10) Mitglied werden. Aber keine Angst, du selbst musst nur 4 oder 5 dieser Schritte selber machen: Denn dein Foodsoft-Zugang wird für dich erstellt, nachdem du beim Infotreffen warst oder ihn per Mail anforderst und schon kommt auch das Willkommens-Mail mit den Zugangsdaten. Wenn du Geld auf das Konto von KrautKOOPf überwiesen und gleichzeitig uns per Mail informiert hast, kannst du nach einigen Tagen bequem online bestellen. Dann musst du nur noch die Lieferung abwarten und deine Bestellung abholen. Das ist jedenfalls der Basisablauf, wie du die Foodcoop nutzen kannst. Und dann? Mit deinen zwei kostenlosen Probebestellungen kannst du KrautKOOPf zunächst mal unverbindlich testen. Wenn du richtiges Mitglied werden willst, musst du den Mitgliedsbeitrag an die Grätzelinitiative Margaretenbad bezahlen und wirst Einzelheiten rund um bestimmte Bestellungen kennenlernen (z.B. Pfandflaschen zurückbringen!) oder auch Komplikationen lösen lernen (z.B. wenn etwas nicht geliefert wird, wird es auch nicht verrechnet).

  • Welche Schritte sind notwendig, damit ich zu meinen Lebensmittel komme? Ein Überblick.

Wenn du neu zur Foodcoop kommst, werden normalerweise die folgenden Schritte durchlaufen. Falls das kompliziert aussieht: keine Angst - es geht hier darum, den Ablauf möglichst klar und vollständig zu beschreiben, damit keine Verwirrungen entstehen. Du selbst musst von diesen 10 Schritten nur 4 oder 5 machen - der Rest läuft im Hintergrund ab!

  1. Du informierst dich über die Foodcoop, deren Vorteile und deren Funktionsweise (z.B. bei einem Infotreff, bei Freund*innen oder online)
  2. Du findest es toll oder zumindest einen Versuch wert und lässt dir einen Zugang in unserer Foodsoft anlegen. Dafür gibst du entweder deine Mailadresse bei einem Infotreffen an oder schreibst uns ein Mail an krautkoopf@riseup.net
  3. Wenn dein Account erstellt wurde, bekommst du ein Willkommens-E-Mail mit allen wichtigen Infos
  4. Du lädst Geld auf das Prepaid-Konto in der Foodsoft auf (für deine sogenannte Bestellgruppe, also euren Haushalt), denn sonst kannst du noch gar nichts damit machen. Bis es gutgeschrieben ist, dauert es ein paar Tage. Deine ersten beiden Bestellungen kannst du ohne Mitgliedsbeitrag machen (= zwei Probebestellungen), der wird erst fällig, wenn du wirklich dabei bleiben möchtest.
  5. Zwischendurch: Du kommst vielleicht zu einem Plenum (das ist einmal im Monat), denn du willst auch andere Kautkööpfe kennenlernen, kontaktierst deinen Buddy bei Fragen, meldest dich in der Foodsoft an und klickst dich durch das Wiki oder liest die E-Mails über die nächsten Bestellungen (mit deinem Foodsoft-Zugang bist du nämlich automatisch am Mail-Verteiler).
  6. Die nächste Bestellung wird geöffnet (das erfährst du per Mail, samt allen Details; normalerweise Freitags) und du bestellst komfortabel online über die Foodsoft, je nach Bedarf.
  7. In der Zwischenzeit wird die Bestellung geschlossen (normalerweise Montags) und an den/die Lieferant*in geschickt und in den Tagen darauf geliefert.
  8. Am folgenden Freitag holst du deine Bestellung ab 17:30 im Lager ab, wo es der Ladendienst für dich vorbereitet hat. Die Abrechnung ist bereits über die Foodsoft erfolgt - bezahlst hast du ja schon im Voraus. Wenn es sich ergibt, bleibst du auf einen kurzen Plausch mit anderen KrautKÖÖPfen oder für das Plenum da. Dann genießt du deine Lebensmittel. :-)
  9. Zwischendurch: Du lernst mehr und mehr Abläufe der Foodcoop kennen und siehst, wo du einen Beitrag leisten kannst. Vielleicht versuchst du erst mal einen Ladendienst gemeinsam mit jemand anders zu machen.
  10. Nach deinen zwei Probebestellungen möchtest du immer noch gute, regionale und direkt bezogene Lebensmittel kaufen und wirst Mitglied bei KrautKOOPf (und damit automatisch auch bei der Grätzlinitaitve Margaretenbad, wo sich das Lager befindet) und überweist die 15,-- für ein Jahr. Wir freuen uns, dich bei uns begrüßen zu dürfen!

Das ist jedenfalls ein ziemlich klassischer Einstiegsprozess in einer sinnvollen Reihenfolge.Für dich wirklich notwendig sind aber nur die folgenden vier, aufeinander aufbauenden Schritte (den Rest bekommst du ohnehin nebenbei mit):

  • Foodsoft-Zugang bekommen (2)
  • Geld überweisen (4)
  • online bestellen (6)
  • Bestellung abholen und genießen (8). ;-)

 

  • Wie wird der Mitgliedsbeitrag bezahlt

Sobald du einen Account in der Foodsoft hast (siehe Frage “Wie bekomme ich einen Zugang für die Foodsoft?” in Kapitel 3) kannst du auch schon deinen Mitgliedsbeitrag für die Foodcoop überweisen. Dieser beträgt jährlich 15,-- pro Bestellgruppe (also pro Haushalt, siehe Frage zu Bestellgruppen, Kapitel 3) und wird an die Margerl Grätzelinitiative bezahlt, deren Räumlichkeiten wir dafür nutzen können. Spätestens musst du Mitglied werden und den Beitrag bezahlen, wenn du nach deinen zwei kostenlosen Probebestellungen weiter dabei bleiben möchtest. Dieser Jahresbeitrag hat nichts mit deinen Überweisungen für die Bestellungen (aufladen des Prepaid-Kontos) zu tun und kommt auf das separate Konto der Grätzelinitiative (siehe dazu “Was ist das Margerl?” in Kapitel 2). Um Mitglied (außerordentliches Margerl-Mitglied und damit gleichzeitig volles KrautKOOPf-Mitglied) zu werden, melde dich unter www.margerl.at an (Menüpunkt: Verein, Antrag auf Mitgliedschaft). Anschließend überweise bitte deinen Mitgliedsbeitrag an:

Kontoinhaberin: Grätzelinitiative Margaretenbad
IBAN: AT98 3800 0000 0781 4940
BIC: RZSTAT2G

Unabhängig vom Mitgliedsbeitrag musst du dann aber noch dein Konto in der Foodsoft aufladen, um bei uns einkaufen zu können. Diesen Betrag überweist du an KrautKOOPf, siehe Frage “Wie kann ich mein Konto aufladen?” im Kapitel 4.

  • Wie kann ich mein Konto aufladen?

Du überweist einfach Geld auf unser Bankkonto und dieses wird dir dann auf dein Prepaid Konto in der Foodsoft gutgeschrien. Dabei musst du unbedingt als Verwendungszweck den Betrag +  Bestellgruppen-Name (in der Regel der gleiche wie dein Account-Name) angeben. Nach dem "Aufladen" schick bitte nochmal eine E-Mail an: krautkoopf.wagner@gmail.com, damit der Kontoeingang deiner Bestellgruppe zugeordnet werden kann. Bitte denk daran, dass je nach Bankverbindung die Überweisung bis zu 3 Tage braucht, bis sie unser Konto erreicht! Gut geschrieben werden alle Beträge, die bis Freitag auf das Bankkonto eingegangen sind. Hier die Bankverbindung:

Kontoinhaber: KrautKOOPf
IBAN: AT48 4300 0100 0000 1303
BIC: VBOEATWW
Verwendungzweck: „Guthaben + Bestellgruppenname“

  • Was ist das Wiki

Das Wiki ist eine Art Wissensspeicher. Es ist in der Foodsoft zu finden (Menüpunkt “Wiki”) und kann von allen Mitgliedern bearbeitet werden. Wir arbeiten viel damit, um laufende Aufgaben wie z.B. die Plenums-Agenda zu erstellen. Aber auch einzelne Projekte werden dort gemeinsam ausgearbeitet und tiefergehende Informationen bereitgehalten.

  • Gibt es Pfand?

Ja, grundsätzlich gibt es Pfand. Auf allen Glasgebinden lastet normalerweise eine Pfandgebühr, die wir dir aber nicht verrechnen, sondern als KrautKOOPf zwischenfinanzieren. Daher ist es wichtig, dass du alle Flaschen, auch von Joghurt etc, gereinigt zurück bringst, damit sie die Lieferant*innen wieder mitnehmen können und wir kein Minus machen. Wenn ein Gebinde kaputt geht oder du es anderweitig verwenden willst, kannst du es über eine eigene Bestellung (Pfand) erfassen und bezahlen.

  • Wer ist Ansprechperson wofür?

Die Grundidee bei einer Foodcoop ist, dass der Aufwand auch gemeinschaftlich getragen wird. Das heißt, dass möglichst viele Leute eine Funktion oder eine Aufgabe übernehmen sollen (und umgekehrt, bestimmte Leute nicht zuviel Aufgaben bzw. Kompetenzen bündeln sollen). Durchaus können diese Zuständigkeiten auch rotieren, um Wissensweitergabe zu fördern. Den Stand von Winter 2017/2018 findest du in dieser Tabelle. Bei spezifischen Fragen wende dich einfach an die genannten Personen.

Bereich Zuständig
Ladendienst: Lea
Neue Mitglieder*innen betreuen Börny per Mail, Patrick als Buddy
Social Media, Öffentlichkeitsarbeit, neue Mitglieder*innen gewinnen David
E-Mailpostfach und Website betreuen Börny, Patrick, Theresia G.
Infotreffen Margit
Foodsoft, technische Fragen Börny
Lager, Vermiter-Kontakt Claudia Beiser
Kontakt zu Grätzeltreff Claudia Beiser
Vereinsformalitäten Margit
Koordinationsteam Margit, Vincent, Börny
Plenumskoordination Margit, Patrick
  • Wie kommt eine nicht regelmäßige Bestellung zustande?

Unregelmäßige Bestellungen kommen aufgrund der Initiative Einzelner zustande. Salopp gesagt: wem zuerst der Wein ausgeht, der*die eröffnet eine Bestellung. Manche Produkte werden aber nur in großen Mengen geliefert bzw. ist es so oft sinnvoller. Daher bestellen wir sie erst, wenn wir auch genügend Abnehmer*innen bzw. einen ausreichenden Bedarf dafür haben. Dann wird eine Bestellung in der Foodsoft angelegt und wir warten, bis sich genügend Leute dafür gefunden haben. (Je mehr wir sind, um so öfter bzw. um so vielfältiger

  • Was ist, wenn ich etwas bestellt habe, aber es dann doch nicht schaffe, es abzuholen?

In dem Fall sag möglichst früh genug Bescheid. Vielleicht kann wer anderes deine Bestellung mitnehmen und du holst sie dann von der Person ab. Am besten wäre natürlich, wenn du dich selbstständig um Ersatz kümmerst. Falls das nicht möglich ist, kann die Bestellung auch an einem anderen Tag zu den Öffnungszeiten des Grätzeltreff Margerl abgeholt werden (siehe http://www.margerl.at). Falls das ebenfalls nicht möglich ist (z.B. weil du unvorhergesehen verreisen musst und auch keinen Ersatz finden kannst) schreib bitte ein Mail an krautkoopf@riseup.net.

  • Was passiert wenn etwas nicht geliefert wird oder in einer anderen Menge?

Kommt etwas nicht, trägt das der Ladendienst ein und das Geld wir dir beim Abrechnen wieder gut geschrieben. Das kann vorkommen, weil bei der Kleinlandwirtschaft natürlich nicht alles zu 100% planbar ist. Du siehst dann unter “abgerechnete Bestellungen” in der Foodsoft, wenn sich etwas verändert hat. Kleinere Schwankungen z.B. bei Gemüse sind fast unvermeidbar und werden ebenfalls bei der Abrechnung der Bestellung berücksichtigt. Falls von einem Produkt z.B. weil die Gebindegröße es nicht anders erlaubt deutlich zu viel geliefert wird, erstellen wir daraus eine sogenannte Lagerbestellung. Das heißt, die Produkte bleiben im Lager und wer möchte, kann sie in der nächsten Zeit über eine neue Bestellung in der Foodsoft kaufen und dann abholen.

  • Ich habe meine Zugangsdaten für die Foodsoft vergessen.Was soll ich tun?

Wenn du deinen Benutzernamen noch weißt, kannst du bei der Anmeldung auf “Passwort vergessen?” klicken und dir ein neues zuschicken lassen. Falls du auch den Benutzernamen nicht mehr weißt, sieh bei deinem Willkommens-E-Mail nach und wende dich sonst an krautkoopf@riseup.net.

  • Ich habe jetzt einen Foodsoft-Zugang, aber wie werde ich Teil von KrautKOOPf und wie lernen wir uns kennen?

Die Gemeinschaft ist ein wichtiger Aspekt bei der Foodcoop (siehe ganz oben: “Was ist eine Foodcoop?”). Das Ganze funktioniert nicht, wenn wir alle anonym bleiben und nicht interagieren. Wir wollen ja nicht nur als Gemeinschaft Entscheidungen treffen, sondern uns auch in dieser bestärken und gemeinsam an unserem eigen alternativen Weg der Lebensmittelversorgung arbeiten. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass wir uns kennen lernen. Darum bitten wir dich, dich einmal beim Plenum vorzustellen - du wirst sehen, das macht vieles leichter. Wenn du deinen Foodsoft-Zugang hast, schreib dort gern auch ein kurzes Vorstellungsmail an alle (das geht über die Nachrichtenfunktion in der Foodsoft), da nie alle Leute beim Plenum sind. Es gibt aber auch die Möglichkeit sich bei internen (oder externen) Veranstaltungen kennen zu lernen. Manchmal backen wir gemeinsam Brot, machen Aufstriche oder setzen uns einfach gemeinsam auf ein Bier zusammen.