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Das Margaretenbad 1938. Eine Stadt- und Familiengeschichte

Wann: Samstag 09.11.2019 11:00-13:00
Typ: Allgemein
Ort: GrazMuseum
Teilnehmer:

1928 wurde im Übergangsbereich zwischen dem Villengebiet Rosenberg und der gründerzeitlichen Stadt das Margaretenbad errichtet. Auftraggeber war die jüdische Familie Zerkowitz, die auch für die Namensnennung des Bades – Margarete war das französische Kindermädchen gewesen – sowie die Bauarbeiten zuständig war. Nach dem „Anschluss“ 1938 wurde das Bad „arisiert“, Jüdinnen und Juden, also auch der Gründerfamilie der Eintritt in das Schwimmbad verboten. Die unterschiedlichen Schicksale der sieben Familienmitglieder, dokumentiert durch Briefe und Fotos, stehen beispielhaft für die vieler Grazer*innen in dieser Zeit.  

Vortrag von Mag.a Claudia Beiser, geb. Zerkowitz

Sonja Mittischek (Recherche/Briefübertragungen)

https://www.grazmuseum.at/event/das-margaretenbad-1938-eine-stadt-und-familiengeschichte

im Anschluß: Impulsführung durch die Ausstellung: Brücken Bäder Boulevards. Erinnerungen an das alte Graz

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